PTQ Hannover, äh nein, Standard MtGO Premier Event

30. März 2009

Tja, eigentlich war der Plan ja, jetzt von einem weiteren zweiten Platz auf einem PTQ (obv wieder mit Feen) zu berichten, aber leider wurde es dann doch nur das 2-2 Drop. Gewonnen habe ich erste Runde gegen Meervölker und zweite gegen Elfen. Danach ging es abwärts gegen Matthias Ludewig, der sich dann ja sehr verdient auch den Slot geholt hat. Glückwunsch nochmal dazu!

Gegen sein Zoo Deck, das mir in Runde Drei 13 Schaden mit Might of Alara und Tribal Flames gemacht hat war nichts zu holen. Das zweite Loss schließlich gegen Frank Ohlhof mit Doran. Die beiden Spiele waren etwas frustrierend. Im ersten legt er mir mit seinem einen Chrome Mox Maindeck den Dark Confidant first turn hin und mein Spell Snare in der Hand wirkte gleich nicht mehr so gut. Auch die drei Länder durch meine Ancestral Vision haben nicht weitergeholfen gegen seine drei Dark Confidant mit Umezawa’s Jitte. Engineered Explosives wären hier der richtige Draw gewesen. Im zweiten Spiel Ähnliches, nur dass ich diesmal den Dark Confidant dank Threads of Disloyalty hatte. Leider revealt er nur Länder, genau wie die Ancestral Vision…das war echt skillful, mit dem Dark Confidant in fünf draw steps genau 0 Schaden abzubekommen. Bringt einen allerdings auch nicht weiter, wenn gegenüber immer mehr Viecher ins Spiel kommen. Quote of the day: Frank spielt Thoughtseize nach meiner resolvten Ancestral Vision. Kommentar: „Mann, du hast ja echt nichts gezogen, ich dachte du bluffst nur.“ 🙂 Tjaja, so Tage gibt es.

Daher also ein anderes Thema: Am Sonntag hab ich auf Magic Online mit folgendem Deck einen Standard Premier Event mit 26 Spielern gezockt:

Deck: Cruel Control Sideboard
2x Broodmate Dragon
3x Plumeveil
2x Wall of Reverence
4x Mulldrifter
4x Broken Ambitions
4x Cryptic Command
3x Esper Charm
2x Makeshift Mannequin
4x Volcanic Fallout
2x Cruel Ultimatum
1x Banefire
2x Oblivion Ring
1x Nicol Bolas
4x Reflecting Pool
2x Island
4x Vivid Creek
2x Rupture Spire
2x Vivid Meadow
2x Vivid Crag
2x Vivid Marsh
3x Cascade Bluffs
3x Sunken Ruins
2x Mystic Gate
2x Chameleon Colossus
3x Kitchen Finks
2x Glen Elendra Archmage
2x Wydwen, the Biting Gale
1x Pyroclasm
2x Wrath of God
3x Scepter of Fugue

Erste Runde gegen magiconcesagain86 (Constructed Rating: 1682) mit Dark Bant

Im ersten Spiel ist meine Starthand relativ schlecht mit 3x Broken Ambitions und einer vierten im Draw Step und ohne Cruel Ultimatum das ganze Spiel über verliere ich hier relativ knapp. Das zweite machen meine Wall of Reverence viele Leben bis ihn irgendwann bei totaler Boardkontrolle meinerseits der Broodmate DragonDrache tothaut. Das Dritte verläuft ganz ähnlich und ich gewinne auf über 80 Leben.
Sideboard:
-1 Nicol Bolas
-3 Esper Charm
-1 Banefire
+2 Chameleon Colossus
+2 Wrath of God
+1 Pyroclasm

Die nächste Runde gehts gegen Dritescythe (Constructed Rating: 1575) mit Doran

Das Deck kann, glaube ich, so genau gar nichts gegen Cruel Control machen, zumal er noch so komische Sachen wir Paladin en-Vec und Nekrataal zockt. Das Cruel Ultimatum im ersten Spiel discarded ihm allerdings auch 2x Reveillark und ein Profane Command.
Sideboard:
-1 Nicol Bolas
-3 Esper Charm
+2 Chameleon Colossus
+2 Wrath of God

Dritte Runde gegen yaya3 (Constructed Rating: 1789) mit Faeries

Da war ich doch etwas überrascht. Ich dachte, jeder und die ganze Welt zocken nur noch Boat Brew oder Cruel Control. Aber Faeries wird anscheinend doch noch gespielt und ist auch zeimlich gut gegen Cruel Control, wenn man keine Volcanic Fallout zieht. So kann er das erste Spiel gewinnen. Das Zweite sichern ihm Jace Beleren und zwei Glen Elendra Archmage. Ich weiß auch nicht, aber das Faerie Match Up ist immer noch eines der Härtesten.
Sideboard:
-1 Nicol Bolas
-3 Plumeveil
-1 Broken Ambitions
-2 Wall of Reverence
+2 Chameleon Colossus
+3 Kitchen Finks
+2 Wydwen, the Biting Gale

Vierte Runde gegen Mrine (Constructed Rating: 1781) mit Elfen

Jetzt geht es gegen Elfen. Im ersten Spiel ist meine Hand zu klobig um seine kleinen Viecher aufzuhalten. Das zweite wird von Wrath of God und anschließendem Cruel Ultimatum gewonnen. Im dritten nimmt er mir mein einziges Volcanic Fallout (oder Wrath of God hätt ja auch geholfen…) mit Thoughtseize und hat dann noch das Profane Command als ich mich austappe für Wall of Reverence. Hier hätte ich vielleicht eher das Cryptic Command Mana offenhalten sollen.
Sideboard:
-1 Nicol Bolas
-3 Esper Charm
-1 Banefire
+2 Chameleon Colossus
+2 Wrath of God
+1 Pyroclasm

Fünfte und letzte Runde: idoctober (Constructed Rating: 1698) mit Elfen

Hier macht er einfach gar nichts, einzig Liliana Vess geht mir ein bißchen auf die Nerven und ich muss Bounce counter Action machen. Im zweiten ist er screwed und gibt nach dem Cruel Ultimatum mit zwei Ländern im Spiel auf.
Sideboard:
-1 Nicol Bolas
-3 Esper Charm
-1 Banefire
+2 Chameleon Colossus
+2 Wrath of God
+1 Pyroclasm

Insgesamt mit 3-2 also noch in die Top8 gerutscht.

Viertelfinale:

Wieder gegen yaya3 mit Feen. Das erste Spiel geht eine Weile mit dem Spielchen Bitterblossom gegen Volcanic Fallout und wer den längeren Atem hat. Im Endeffekt war das dann aber doch das Banefire. Im zweiten Spiel frisiere ich mich unendlich, indem ich meine Lebenspunkteberechnung zwar seinen Scion of Oona, nicht aber meine Kitchen Finks einberechne, wenn es um Volcanic Fallout geht. Dabei habe ich nicht mal beachtet, das sein Scion of Oona ja auch kaputt geht und einfach alles bei ihm stirbt. Da hab ich mich super frisiert und zu recht das Dritte dann auch noch gegen vier Cryptic Command verloren. Hier hätte mir an einer Stelle zwar ein gezogenes Volcanic Fallout/Oblivion Ring/Cryptic Command gereicht, um zu gewinnen, aber was nicht ist, ist nicht. Ich hätte es auch nicht verdient gehabt. So was passiert eben, wenn man zu gierig ist und noch einen Draft nebenher zockt.

Lehren aus diesem Event:
1. Nicol Bolas kann es einfach nicht, seine Bruda Ajani ist vermutlich wesentlich besser!
2. Pyroclasm ist schlechter als Firespout wenn überall Langohren rumlaufen. Man sollte sogar zwei im Sideboard haben anstelle des dritten Kitchen Finks
3. Die Länderbasis ist super.
4. Ich muss das Deck mehr spielen, damit mir weniger Fehler unterlaufen!
5. Zwei Turniere gleichzeitig spielen kann nicht soviel, wie ich immer gedacht habe 🙂


Grand Prix Hannover: Sonntag

20. März 2009

Tja, wie zu erfahren war, hat es für den Tag 2 des Grand Prix Hannover nicht ganz gereicht, dafür stand ein PTQ für Honululu an. Es fanden sich knapp 300 Spieler hierfür ein. Das bedeutete nette neun Runden Swiss und dann noch Top 8, also von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends Magic spielen, nice! Das Deck kann man hier einsehen.

Und los geht es, diesmal aufgrund der Uhrzeit leider ohne Frühstück:

1. Runde:
Affinity
Das Horror Match-Up gleich zu Anfang. Naja, komm ich doch früh nach Hause, auch gut. Im ersten Spiel fängt er natürlich an und legt Chromatic Star gefolgt von einem Arcbound Ravager, ich suspende Ancestral Vision und lege Bitterblossom. Die stallen das Spiel solange, bis ich Vedalken Shackles lege. Von da an hat er keine Chance mehr und conceded recht bald darauf.
Im zweiten Spiel mach ich dritte Runde Vedalken Shackles gefolgt von doppel Sower of Temptation ohne, dass er viel Gegenwehr leistet. Das ging ja noch mal gut.

1-0-0 Matches / 2:0 Games

2. Runde:
Naya Deck Wins
Die zweite Runde beginnt gut mit einem Game Loss für meinen Gegner, da er nur 59 Karten registriert hat. Das zweite zeigt sein Deck dafür, was es kann und haut mich schnell um. Im dritten halte ich die Hand:


Keep?

Ich spekuliere darauf, dass sein Start nicht zu explosiv ist, so dass meine Ancestral Vision noch resolved und ich die Antworten für seine Threads ziehe. Da er einen Mulligan nimmt, Runde eins und zwei nichts legt und ich Watery Grave und Vendilion Clique nachziehe, gelingt dieses Unterfangen. Wenn auch nicht so klar, wie das jetzt hier klingt. Mit einem eins Drop auf seiner Seite hätte ich verloren, da er auch das Tarfire für die Clique hatte und sein Tarmogoyf in der dritten Runde daher ziemlich groß war.

2-0-0 Matches / 3:1 Games

3. Runde:
Affinity
Nicht schon wieder…Aber er kommt nicht so richtig in Fahrt. Ich habe gerade Vedalken Shackles gelegt und die Ancestral Vision mit einem Counter, sowie vier offene Mana und eine Handkarte. Er hat auch einige Länder und Mystic Enforcer liegen. Dann legt er Arcbound Ravager, ich lass ihn ins Spiel, da mein Mana Leak gegen seine 6 Mana nicht wirklich effektiv ist und ich in Reaktion auf den Modular Trigger immer noch den Mystic Enforcer übernehmen kann. Er hat noch eine Handkarte und opfert einige Artefakte in den Arcbound Ravager…und den Arcbound Ravager selbst! Mit Modular auf dem Stack will ich den Mystic Enforcer übernehmen, aber es kommt das Fatal Frenzy. Da war ich doch noch sehr froh über mein Mana Leak, das wäre nämlich der tödliche Schaden gewesen.
Das zweite Spiel ist Not gegen Elend. Er hält die ein Land Hand nach einem Mulligan und ich Island, Chrome Mox, Ancestral Vision, Mana Leak, Glen Elendra Archmage, Damnation, Damnation. Tja, und vielmehr passiert in den ersten fünf Runden dann auch nicht, er zieht irgendwann noch ein Land nach, ich counter ihm den Arcbound Ravager, zieh aber selber auch keine Länder nach. Die Ancestral Vision resolved und ich ziehe ein weiteres Land. Dann kommt aber sein explosiver Zug und er spielt in einem Zug Arcbound Ravager, 2x Frogmite, 2x Mystic Enforcer aus. Ich habe ein paar unrelevante Länder und einen Chrome Mox (mit imprint Damnation), sowie eine Umezawa’s Jitte auf dem Board. End of turn spiele ich noch die Spellstutter Sprite und hoffe auf das zweite schwarze Mana, um die 2. Damnation zu spielen. Da noch 13 weitere schwarze Quellen (hatte noch einen Chrome Mox gezogen, daher zählen die Bitterblossom auch dazu) im Deck waren, hatte ich also eine ca 30% Chance, eins zu ziehen. Da die Umezawa’s Jitte und ein Blocker aus meiner Hand mir noch Zeit für einen weiteren Draw erkauft hätten, waren das sogar 60% Chance die Damnation noch spielen zu können. Aber zum Glück hab ich gleich Sunken Ruins gezogen und damit auch 6 Mana auf dem Board um zu equippen, anzugreifen und zornig (aka Damnation) zu werden. 🙂 Das war dann auch das Spiel.
3-0-0 Matches / 5:1 Games

4. Runde:
Storm
Endlich mal wieder ein gutes Matchup, wenn ich einen schnellen Thread ins Spiel bringen kann. Dies gelingt mit first turn Bitterblossom ganz gut. Danach einfach alle Versucher abzugehen gecountert und auf zu Spiel zwei. Hier gewinnt er irgendwann mit 2x Pact of Negation und Remand den Counterwar und geht mit Mind’s Desire für 4 ab…aber fizzlet direkt mit Ländern und mehr Mana. Mit Mind’s Desire für vier zu gewinnen ist schon recht lucky und wird nachher auch noch entscheidend. Ich glaube, die Trickbind sind vielleicht doch besser.
4-0-0 Matches / 7:1 Games

5. Runde: Alexander Kreuz
Faeries (obv)
Das erste Spiel geht sehr lange, er zieht am Anfang super, ich in der Mitte des Spiels und er dann wieder gegen Ende. Hier haben wirklich einige wenige gute draws das gesamte Spiel entschieden, aber auch nur deshalb, weil wir beide sehr gut gespielt haben. Das zweite Spiel geht schnell, ich lege Bitterblossom und er conceded fünf Züge später. Im Dritten geht es ins Time Out. Hier leiste ich mir den ersten Schnitzer des Tages als ich Bitterblossom von oben ziehe und weiß, dass er keinen Counter hat. Ich leg es direkt auf das Board, schau noch mal genauer nach und sehe eine Umezawa’s Jitte bei mir liegen, die zusammen mit dem Mutavault hätte Counter kriegen können…aber auch die vom Kreuz gespielten Engineered Explosives für zwei. Doh! Am Ausgang hätte es nichts geändert, es hätte bloß meine Boardposition beim Time Out von ziemlich schlecht zu ziemlich gut verschoben. Frühstück wär was Tolles, um sich wieder konzentrieren zu können, habe ich mir an dieser Stelle gedacht, aber es ging direkt weiter mit der nächsten Runde.
4-0-1 Matches / 8:2 Games

6. Runde:
Naya Deck Wins
Ich schaffe es nicht unter 15 Karten eine Engineered Explosives zu finden, um seine drei Tarmogoyf abzurüsten, also schnell verloren. Im zweiten habe ich sein Figure of Destiny mit Vedalken Shackles übernommen. Er hat jedoch noch eine weitere Figure of Destiny. Meine ist 4/4, seine 2/2. Ich übernehme seine mit Sower of Temptation, dann kommt der Volcanic Fallout und ich übersehe, dass ich die 4/4 Figure of Destiny in Response zur 2/2 machen kann, um das Board komplett zu lehren und mit den Vedalken Shackles auf meinen 4 Leben (nach dem Volcanic Fallout ) und mit suspendeter Ancestral Vision ganz gut dazustehen. Zwei Handkarten, Mana Leak und Spell Snare, habe ich auch noch. Nach dem Volcanic Fallout spielt er noch eine weitere Figure of Destiny, die ich mit Mana Leak counter. In meinem Zug geht die Ancestral Vision auf einen Counter runter und ich greife an. Nachgezogen habe ich ein Land. Er Untapped und grillt mich ganz ungeniert mit Char . Ich kam mir auf 4 Leben mit einem Spell Snare auf der Hand so sicher vor und schaue etwas ungläubig. Aber so gings wenigstens schnell und ich konnte endlich die leckere Currywurst mit Pommes für 5 Euro snacken. 🙂
4-1-1 Matches / 8:4 Games

7. Runde:
White Faeries
Gestärkt geht alles besser und so ist mein Gegner zweimal auf Blau gescrewed und ich kann alle Spells durchbringen, wobei ich auch nicht zwei Plains im weißen Feendeck spielen würde.
5-1-1 Matches / 10:4 Games

8. Runde:
Doran Rock
Das erste Spiel wird durch Vedalken Shackles entschieden, da Doran doch recht leicht zu übernehmen ist. Da hilft auch seine Umezawa’s Jitte nichts, da ich vier Inseln im Spiel hatte. Im zweiten hat er wieder die Umezawa’s Jitte online, ich aber keine Vedalken Shackles, was dann doch recht unfair ist und mich recht schnell umbringt. Im Dritten halte ich eine weitere Todesmutige Hand:


Keep?

Doran Rock ist ein ziemlich langsames Deck, welches mit Bitterblossom große Probleme hat. Mir war klar, dass die Umezawa’s Jitte relativ wahrscheinlich discarded werden würde. Auch konnte ich die Bitterblossom so noch nicht spielen. Ich musste ein weiteres farbiges Mana ziehen. Das geschieht mit einer Wahrscheinlichkeit von 17/53, also 32%. Alternativ hätte ich zweite Runde auch erst noch das zweite Land meiner Hand und vielleicht die Umezawa’s Jitte legen können und dann mit 64% Wahrscheinlichkeit in der dritten Runde das erste Bitterblossom. Das erschien mir ausreichend und ich habe gehalten. Ich spiele also Sunken Ruins im ersten Zug, er Thoughtseize. Ich ziehe die Watery Grave und danach sogar noch die Academy Ruins nach und kann ihn mit Umezawa’s Jitte powered Faeries umhauen.
6-1-1 Matches / 12:5 Games

9. Runde: Theo Luy
Faeries
Na klar, mittlerweile war auch Theo 6-1-1 (von 1-1-1 aus) und wir wurden gegeneinander gepaired. Im ersten krieg ich dafür schnell die Bitterblossom online, die er nie weg bekommt. Hier hätte man auch ein wenig Zeit sparen können, da im Faeries Mirror Zeit ein sehr entscheidender Faktor ist und ein Unentschieden keinem was bringen würde, wobei wir beide insgesamt ziemlich schnell gespielt haben. Das Zweite geht dafür flott. Er schafft es zwei Ancestral Vision in der fünften und sechsten Runde durchzubringen und ich concede. Im dritten Spiel geht es hin und her. Am Ende ist die Boardposition recht ausgeglichen, ich habe jedoch mehr sinnvolle Handkarten und den besseren Opponent Score, weshalb er conceded. Danke an dieser Stelle nochmal.

Top8:
10. Runde: Storm
Das erste Spiel wusste ich nicht, was er spielt und halte folgende Hand:


Keep?

Für mich ein klarer Keep. Nach dem Steam Vents wusste ich auch noch nicht so recht, ob er Faeries oder Storm spielt. Die zweite Runde Lotus Bloom hat dann Klarheit geschafft. Meine weiteren Draws hingegen:


In genau dieser Reihenfolge.Merkt Ihr, was da fehlt? Richtig, eine Kreatur, der Kandidat hat Hundert Punkte…

Dann hat er sich endlich mal bequemt, dem Elend ein Ende zu machen und mich mit xy Mana dank den Storage Ländern umzuschießen. Da war ich doch etwas frustriert…Eine einzige Kreatur hätte gereicht, hier mit meinem Counter Backup zu gewinnen. Das zweite Spiel wiederum habe ich drei Glen Elendra Archmage, die erwartungsgemäß gewinnen. Das Dritte ist knapp. Ich habe irgendwann eine Glen Elendra Archmage mit Persist Counter und er spielt EOT Volcanic Fallout. Ich nehme den Glen Elendra Archmage wieder auf die Hand und habe noch eine Insel frei, da ich etwas auf Blau gescrewed war. War aber nicht weiter relevant, da ich eh nur noch ein Stifle auf der Hand hatte. In seinem Zug kommt Mind’s Desire für vier mit Pact of Negation Unterstützung. Tja, die oberste Karte ist nach shufflen Sins of the Past. Das war es, dann werd ich mein Glück eben nächstes Wochenende beim nächsten PTQ in Hannover versuchen! Bis dahin, good gaming!

P.S.: Ich weiß immer noch nicht, wer den PTQ gewonnen hat, aber es hieß anscheinend, dass der Martin Blisterfeld unter den besten zwei war. Gratulation dazu! (Warst wahrscheinlich auch ganz glücklich, gegen Storm und nicht gegen Feen spielen zu müssen :-))


Grand Prix Hannover: Samstag

16. März 2009

Tja, an diesem Wochenende war also der Grand Prix Hannover. An die einzelnen Runden vom Samstag habe ich leider nicht mehr soviel Erinnerung, da ich vergessen habe mir Notizen zu machen. Dafür ist der Sonntag etwas ausführlicher.

Das Deck ,das ich gespielt hab, wurde schon im Artikel Road to Hannover: Deckwahl erleutert. Soweit also nichts Neues.

Der Grand Prix startete dann auch pünktlich (ohne Preisgeld, aber das ist ein anderes Thema) mit einem Freilos und damit einem Frühstück bei der nahegelegenen Tankstelle.

In der zweiten Runde ging es gegen Jonas Rutz mit Pox. Die beiden Spiele waren recht eindeutig, er hatte allerdings auch mit Manaproblemen zu kämpfen. Das Match Up ist, denke ich, auch eher schlecht für den Pox Spieler. Genauere Aussagen kann ich da nicht treffen, weil ich nicht dagegen getestet habe.

2-0-0 Matches / 2:0 Games

Die dritte Runde hat mir gleich das erste Loss gegen Naya Deck Wins (NDW) eingebracht, gegen einen guten Ungarn (hab schon auf vorigen Grand Prixs gegen ihn gespielt). Da war nicht viel los, ohne viel Gegenwehr meinerseits prügelt er mich um, Ancestral Vision auf drei Länder mit einem viertem im Drawstep hat auch nicht wirklich geholfen 😦 Ich habe mir hier jedoch nichts vorzuwerfen, Spielfehler gab es keine meinerseits, manchmal geht es einfach schnell und schmerzhaft!

2-1-0 Matches / 2:2 Games

Dann vierte Runde gegen einen Kollegen aus Ulm, den Michael Gentner. Er spielt auch NDW und ich hab meine Felle, beziehungsweise Tag 2 schon davonschwimmen sehen. Auch hier ähnlich: Er fängt an (ich habe am Samstag keinen einzigen Würfelwurf gewonnen, durfte mir jedoch dreimal anhören, dass der Würfelwurf in diesem Match der Erste war, den meine jeweiligen Gegner gewonnen haben, danke auch) und ist im ersten zu schnell für mich. Das zweite bin ich schneller und kann ihn ebenso schnell umsäbeln. An die spielenentscheidende Situation im Dritten erinnere ich mich noch: er hat zwei Wild Nacatl draussen, zwei Handkarten, drei Länder und ist auf 11 Leben, ich habe Glen Elendra Archmage gerade ausgespielt, Vision mit einer Marke, drei Handkarten, neun Länder und bin auf 5 Leben. In seinem Draw flashe ich die Vendilion Clique ins Spiel, habe noch zwei Länder ungetappt und er spielt in Response auf den Cliquen Trigger Volcanic Fallout. Archmage kommt wieder, ich discarde seine letzte verbleibende Handkarte Seal of Fire, er hat also eine unbekannte Karte in der Hand und greift mit seinen beiden Nacatls an. Ich flashe eine Spellstutter Sprite ins Spiel und kann beide tot blocken, da sie wegen dem Fallout schon zwei Schaden bekommen haben, was wir beide ursprünglich übersehen hatten. Da hätte er mit dem Angriff wohl warten sollen, bis die Nacatl wieder frisch sind. So ziehe ich drei Extrakarten und kann das Spiel noch auf drei Leben gewinnen.

3-1-0 Matches / 4:3 Games

Nun gegen das Storm Deck von Christian Berkemeier. Im ersten Spiel habe ich alle seine Versuche, in die Kombo zu gehen, gecountert und irgendwann mit einer Clique gewonnen. Das zweite verlief auch nicht besser für Ihn. Nach dem Archmage gab er dann auf.

4-1-0 Matches / 6:3 Games

Die fünfte Runde war gegen einen Griechen. An sein Deck erinnere ich mich nicht mehr, ich glaube, es war Faeries. Der Judge wartete mit dem Eröffnen der Runde sehr lange, so dass im blauen Bracket alle Leute schon mindestens fünf Minuten an Ihren Tischen saßen und so mein Gegner von seinem Subways Besuch noch genau rechtzeitig zurück kommen konnte. Kaum saß er, wurde die Runde eröffnet. Pech gehabt. Das Spiel dauerte viel zu lange, das Erste gewann ich und für ein Drittes reichte die Zeit nicht. Also das Unentschieden und der Single Elimination Modus war aktiviert.

4-1-1 Matches / 7:4 Games

Nun ging es gegen Michael Heiduk mit Doran Rock. Im ersten resolved er schnell einen Dark Confidant, der ihm viele Extrakarten zieht und schließlich muss ich mich der Übermacht mehrerer Treetop Villages geschlagen geben, wobei er einmal auch sehr lucky genau die benötigte Karte von oben zieht. Im zweiten mach ich first turn Bitterblossom, dann Jitte. Dagegen kann er nichts mehr machen und wird irgendwann von Blossom Token überrannt. Das dritte Spiel ist wieder knapp. Er durfte anfangen, legt Noble Hierarch und gibt ab. Ich überlege eine ganze Weile, ob ich erste Runde Vision suspenden oder Mana für Spell Snare offen halten soll, da ein Dark Confidant ihm allein das Spiel gewinnen kann, da ich im Moment keine Lösung für Ihn hatte. Ich entscheide mich dann dafür, dass bei Ihm nur der Doran kommt und suspende die Vision. Es kommt wie es kommen muss: der Confidant. Er zieht ihm genügend Extrakarten , so dass ich das Spiel nicht mehr stabilisieren kann, zumal der Confidant mit Elspeth, Knight Errant für zu viel angegriffen hatte. Aber mein Opponent Score war noch gut genug. Bei nur etwas über 900 Spielern besteht nämlich noch die Möglichkeit mit 6-2-1 in Tag 2 zu sein. Also weiter gespielt.

4-2-1 Matches / 8:6 Games

Nächste Runde wartet ein etwas frustriert wirkender Tim Michels mit Storm auf mich. Es lief genau wie Runde fünf ab. Alles Relevante wird gecountert und irgendwann gewonnen.

5-2-1 Matches / 10:6 Games

Jetzt also das Spiel um Tag zwei. Hier entsteht eine Situation, in der ich es nicht schaffe, nach über einer halben Stunde für das erste Spiel den Kill zu sehen. Er spielt auch Faeries, hat Spellstutter Sprite, Vendilion Clique, 2x Mutavault, 1x Riptide Laboratory und xy unrelevante Länder (jedenfalls genug) auf dem Board und ist auf 5 Leben mit 0 Handkarten. Ich habe 2x Vedalken Shackles (eine untapped, eine mit geklautem Sower of Temptation), 1x Mutavault, 1x Riptide Laboratory, sechs weitere Länder, seinen Sower of Temptation, vier Faerie Rogue Tokens auf dem Board, eine Handkarte (Polluted Delta), bin auf einem Leben und ziehe: Umezawa’s Jitte (Vendilion Clique oder Spellstutter Sprite oder Cryptic Command, oder… hätten auch gereicht, für alle, die jetzt how lucky schreien). Wie schaffe ich es jetzt also meinen Gegner dazu zu bringen, mit egal welchem Draw zu verlieren? Zum Beispiel so: spiele Jitte, übernehme Clique, equippe Faerie Token, Angriff mit allem, er muss den Sower und das Mutavault blocken um nicht zu verlieren und die Jitte bekommt Marken => gg Auch wenn er sich die Clique beim übernehmen hochnimmt, bekommt die Jitte Marken und ich gewinne trotzdem. Ich hab es jedenfalls anders gemacht, da ich nicht mit dem zweiten Cryptic Command in seinem Deck gerechnet habe. Die Konzentration war einfach weg und ich habe so gespielt, dass ich ihn in meinem nächsten Zug sicher getötet hätte. Er zieht, spielt das Command und haut mich um. Das zweite Spiel schaffen wir bei sehr guter Boardposition für mich nicht fertig und das war der GP. Ärgerlich war insbesondere auch, dass mein Opponent Score mit einem Win in der letzten Runde gerreicht hätte, der Opponent Score meines Gegners jedoch nicht. Sehr unbefriedigend.

5-3-1 Matches / 10:7 Games

Das wars vom Grand Prix, morgen werde ich mich dann mal an einem ersten Draftwalkthrough auf Magic Online versuchen und gegen Ende der Arbeitswoche kommt der Bericht vom PTQ in Hannover, der etwas erfolgreicher verlief.


Decktech: Cruel Control

12. März 2009

Warum ich nach dem Sieg von Gabriel Nassif und dem Artikel von Nico Bohny noch glaube, etwas sinnvolles zu Cruel Control schreiben zu können? Naja, ich habs auch einige Monate auf Magic Online gezockt und dort mit meiner doch eher speziellen Version auch einige Premier Events gewinnen können. Und ausserdem ist ein Deck, welches Cruel Ultimatum und Cryptic Command zockt eh wert, wenn man noch mal drüber schreibt. Als Vorlage soll mir hier jedoch nicht meine alte Liste dienen, sondern die von Nassif, der ja bekanntermaßen die Pro Tour gewonnen hat:

Aus meiner Erfahrung heraus reichen 26 Länder völlig aus, um ausreichend Mana zur Verfügung zu haben. Die genaue Verteilung muss noch festgelegt werden. Rupture Spire wäre hier zum Beispiel auch eine valide Option. Basic Lands sind jedoch mittlerweile wieder wichtig, man will sich ja auf jeden Fall nach einem Path to Exile noch was raussuchen können. Wie jedoch hier die genaue Verteilung der 26 Länder ist überlasse ich jedem frei nach Schnauze selber.

Desweiteren bringen diese ganzen situativen one-offs wahrscheinlich nur was beim Nassif Shuffle. Oder wenn man sich einfach lucky fühlt. Diese durch Karten zu ersetzen, die etwas mehr nach Plan aussehen, ist hier meines Erachtens angebracht. Auch sind vier Esper Charms zu viel! Diese Karte ist gut gegen Bitterblossom und ansonsten einfach klobig. Drei reichen völlig. Die dritte Wall of Reverence ist zwar auch ganz nett, muss aber auch nicht sein. Ebenso der dritte Drache, der fällt weg, weil ich kein 61 Karten Deck haben will. Das heißt, wir haben im Maindeck 6 freie Slots, die es neu zu belegen gilt. Nur mit wem? Hier die Kandidaten:

Planeswalker: Ajani? Jace? Elspeth? Oder doch den Master of Desaster Bolas?

Ok, eigentlich kommt nur Ajani in seiner Funktion als Creatureremoval und Finisher und Bolas in seiner „Ich kann Alles, ausser hochdeutsch…äh Kreaturen töten“ Rolle in Frage. Einen Bolas würd ich auf jeden Fall spielen, wenn man mal gerade kein Ultimatum hat, macht er den Sack auch schnell zu und entsorgt ausserdem störende Planeswalkerkollegen, Oblivion Rings, Länder (wenn der Gegner nicht aufpasst auch Manlands) und Bitterblossoms. Da ich mich oben gegen random one-offs ausgesprochen hab: das ist das dritte Ultimatum mit mehr utility und weniger power.

Was immer gut ist, ist die Allzweckwaffe Oblivion Ring, daher auch hier ein Kandidat.

Path to Exile als billiger Kreaturenvernichter. Das extra Land stört eigentlich nur im Mirror und da hats eh nicht soviel zum Vernichten.

Die neue Kill Option: Banefire. Ich hab zwar gerade gegen one-offs gelästert, aber hier lass ich mir eins gefallen. Einfach den Gegner umschiessen ist immer gut, besonders gegen Faeries.

In alten Cruel Control Versionen wurden auch immer 2x Makeshift Mannequin gespielt. Warum das nicht mehr gemacht wird, zumal mit dem Fairnessdrachen, ist mir ein Rätsel. Der Instant Speed ist im Mirror und gegen Feen extrem wichtig, da man entweder eine Kreatur (meist noch 2 Extrakarten, 2 Extraleben oder einen extra Drachen) oder die Möglichkeit bekommt, in seiner Mainphase etwas wichtiges zu spielen.

Maelstrom Archangel: Eine meiner Lieblingskarten aus Conflux. Einmal angreifen und gewonnen! Entweder weil der Drache noch dazu kommt oder das Ultimatum for free direkt gewinnt. Auch ein Mulldrifter mit zwei extra Karten hat was. Die Frage ist nur, wie man so einen noch ins Deck quetschen kann.

Allgemeine Fragen:

Plumeveil oder Kitchen Finks? Als es Volcanic Fallout und Wall of Reverence noch nicht gab, hab ich ganz klar die Finks bevorzugt. Sie gaben Leben und „überlebten“ den Wrath of God. Nun ja, jetzt hat man für Leben die Wall, und beim Volcanic Fallout hat es sich genau umgedreht. Finks sterben (ok, nur zur Hälfte) und Plumeveil lebt. Ausserdem ist die Kombination aus Wall+Veil natürlich stark. Und auch der Instant Speed ist vorteilhaft wie oben beim Mannequin schon erwähnt. Dennoch würde ich Finks im Sideboard spielen, aber dazu kommen wir später.

Volcanic Fallout oder Firespout oder Wrath of God oder Pyroclasm? Hier ist mittlerweile die klare Antwort: Fallout! Es ist Instant, kann nicht gecountert werden und räumt so gut wie alles ab, was die anderen auch abräumen würden (zumindest in den Match-Ups, in denen es entscheidend ist, also RW Lark, Faeries, WB Tokens und ab und an Kithkins). Das bedeutet auch, die für dieses Deck so nervigen Mutavault und Faerie Conclave entsorgen zu können. Die zwei Damage auf den Spieler sind auch mal gut, einem Planeswalker den Rest zu geben. Dadurch kann es sich das Deck erlauben, auf den ohnehin immer klobigen Cloudthresher zu verzichten, der nur gegen Faeries seinen Platz im Maindeck gerechtfertigt hat.

6 Karten aus den oben erwähnten:

1x Nicol Bolas

2x Makeshift Mannequin

2x Oblivion Ring

1x Banefire

Path to Exile würde dem Deck zwar auch guttun, jedoch will man davon auch mindestens drei spielen und dafür ist erst mal kein Platz, vielleicht sind sie doch notwendig gegen Treetop Villages, sollte sich das Meta in diese Richtung entwickeln. Im Sideboard sollte es aber auf jeden Fall seinen Platz finden (gegen Nicht-Faeries zum Beispiel anstelle von Esper Charm).

Sideboard:

Auch hier wieder viele one-offs. Da fragt man sich doch, warum der eine Wispmare da sein muss? Naja, Nassif Shuffle halt 🙂 Die vier Scepter of Fugue sind gegen andere Cruel Control unverzichtbar. Die Wydwen sind auch dagegen und auch gut. In Ordnung. Auch die zwei Wrath of God sind völlig legitim und sinnvoll. Aber dann? 3x one-offs? 2x Infest? Schon mal was von Firespout gehört? Ist besser (tötet zum Beispiel Wren’s Run Vanquisher) und lässt eigene Mulldrifter womöglich noch leben. Nur im seltenen Fall, das Burrenton Forge Tender liegt und wir ihn nicht wegbekommen, schlechter. Und 2x Negate? Wieviele Karten denn noch fürs Mirror? Und gegen Feen hab ich da dann doch lieber Guttural Response! Also hier sind 5 Slots zu vergeben.

Die Kandidaten sind folgende:

Glen Elendra Archmage: Der wird schon im Extended gespielt, warum nicht mehr im Standard??? Im Mirror gelegt gewinnt er alleine! Besser als Negate allemal.

Chameleon Colossus: Gegen Faeries macht der gehörig Druck. Sie haben den Sower um ihn zu handlen und sonst nichts. Und der stirbt am Fallout. Auch mit der Wall of Reverence stark. Schon mal 16 Life bekommen?

Path to Exile: Mehr Removal. Nur wofür? Für die 4/4 Figure, ok,da muss man sich was einfallen lassen, aber dafür ist ja der Wrath und Plumeveil schon da. Zuviel des Guten.

Kitchen Finks: Zusätzlicher Lifegain und sehr starker Blocker gegen alle Aggrodecks. Auch gegen Feen als früher Beatstick nicht schlecht, besonders um Jace abzuräumen.

Vexing Shusher: Früher die Allzweckwaffe im Mirror und gegen Feen. Heute eher weniger Platz im Sideboard.

Und die Gewinner sind (6 Karten, da mir 4 Scepter zuviel sind, drei reichen mir da):

2x Glen Elendra Archmage

2x Chameleon Colossus

2x Kitchen Finks

Damit kann man nach dem Sideboarden auch sehr gut vom Kontrolldeck auf das Aggro Deck umschwenken, was besonders im Mirror überraschend kommen dürfte, da man die ersten Runden nicht untätig rumsitzt und irgendwie den Gegner auszuspielen versucht, sondern aggressiver gegen ein jetzt fast removalloses Deck vorgehen kann.

Und zum Schluss noch meine Sideboard Pläne:

Gegen Faeries:

raus:

1x Nicol Bolas

1x Plumeveil

2x Wall of Reverence

2x Cruel Ultimatum

rein:

2x Glen Elendra Archmage

2x Chameleon Colossus

2x Wydwen, the Biting Gale

Gegen WR Lark:

raus:

3x Esper Charm

1x Nicol Bolas

2x Makeshift Mannequin

rein:

2x Wrath of God

2x Kitchen Finks

2x Firespout

Gegen BW Tokens:

raus:

1x Esper Charm

1x Broken Ambitions

1x Plumeveil

1x Banefire

rein:

2x Wrath of God

2x Firespout

Gegen Kithkin:

raus:

3x Esper Charm

1x Nicol Bolas

rein:

2x Firespout

2x Wrath of God

Gegen Cruel Control:

raus:

2x Wall of Reverence

3x Plumeveil

4x Volcanic Fallout

2x Esper Charm

rein:

2x Kitchen Finks

2x Wydwen, the Biting Gale

3x Scepter of Fugue

2x Glen Elendra Archmage

2x Wrath of God

Hier noch mal das Deck in seiner Gesamtheit:

1 Banefire

enchantment [2]

2 Oblivion Ring

planeswalker [1]

1 Nicol Bolas, Planeswalker

land [26] (jedem das Seine, aber so würd ich sie nicht spielen :-))

2 Cascade Bluffs

2 Exotic Orchard

3 Island

1 Mystic Gate

4 Reflecting Pool

4 Sunken Ruins

2 Vivid Crag

4 Vivid Creek

3 Vivid Marsh

2 Vivid Meadow

60 cards

Sideboard:

2 Chameleon Colossus

2 Wydwen, the Biting Gale

2 Kitchen Finks

Glen Elendra Archmage

2 Firespout

2 Wrath of God

3 Scepter of Fugue

15 cards

Kurzer Blick zum Abschluss auf die Länder:

Folgende Manasymbole braucht man:

Schwarz: Maindeck: 15 / Sideboard: 8

Weiß: Maindeck: 12 / Sideboard: 6

Rot: Maindeck: 16 / Sideboard:2

Grün: Maindeck: 2 / Sideboard:8

Blau: Maindeck: 33 / Sideboard:4

Daher die Landverteilung:

4x Refecting Pool

2x Island

4x Vivid Creek

2x Rupture Spire

2x Vivid Meadow

2x Vivid Crag

2x Vivid Marsh

3x Cascade Bluffs

3x Sunken Ruins

2x Mystic Gate

Also, man sieht sich dann in Hannover!


Road to Hannover: Metagame

10. März 2009

Tja, was erwartet einen in Hannover?

Sehr zu empfehlen ist die Zusammenfassung vom Michael Diezel, in denen er einen Blick auf das Extended Metagame wirft. Es hat sich jedoch auch einiges geändert, seitdem der Artikel geschrieben wurde. Daher gehe ich hier einfach alle relevanten Decks mit persönlichen Einschätzungen durch:

Bant Aggro: Meines Erachtens nicht Tier1. Zoo, ob mit oder ohne Domain sei mal dahingestellt, ist hier einfach besser. Aber man kann trotzdem noch auf einige verirrte Bant Spieler treffen, jedoch eher in den ersten Runden des GP’s, da die Pro’s definitiv zu anderen Decks greifen werden.

All In Red: Wenn man sich zutraut, konstant die guten Hände zu ziehen, bzw. auf viel Zoo hofft eine sehr gute Wahl. Dan Florea hats mit seinem Ptq Gewinn vorgemacht. Auch gegen Elves mit Chalice, Trinisphere und Pyroclasm Post-Board sehr gut aufgestellt. Pre- Board macht man einfach 1st turn Chalice auf eins und reicht seinem Gegner nach dem Spielen seines Forests die Hand zum guten Spiel 🙂 Gegen Feen wirds schwieriger. Hier muss dann first oder second turn schon was Gutes auf dem Tisch landen und hoffen, dass der Sower nicht rechtzeitig kommt. Venser oder Command sind zusätzlich eher Game für den Feen Spieler. Wenn man dagegen spielt, einfach auf den schlechten Draw des Gegners hoffen, mit seiner eigenen Kombo schneller sein oder ihn mit seinen kleinen blauen Fliegern outplayen. Wirds trotz des Ptq Gewinn’s nur wenige geben, da bei einem 9 Runden GP die Konstanz eines Decks auch entscheidend ist. Ich spiele lieber 9 enge Runden mit 7-2 oder besser als 6 Runden first turn zu gewinnen und drei ebenso schnell zu verlieren. Auf einem Ptq wiederum ist es eine andere Herangehensweise. Da wäre AIR legitim, da es hier heisst: Alles oder nichts. 5%

Burn: Rote Brenne, günstige Karten und fertig ist das Deck. Recht einfalllos. Hat auch noch nichts gewonnen. Wird auch so bleiben. Für Faeries fast ein Freilos. Und Feen sind das Maß aller Dinge im heutigen Extended. Wer Tag 2 noch mitspielen will, sollte davon die Finger lassen. Die Karten hat jedoch fast jeder, daher werden einige mit diesem Deck dort aufschlagen. 7%

Dredge: Klassisch, ich habs nie gemocht, genausowenig wie Elfen oder Affinity. Solche Decks waren (sind) mir zu Mainstream. Feen ist was anderes, die sind Blau und zocken Cryptic Command 🙂 Mittlerweile eher in der Versenkung verschwunden, was auch an dem Relic of Progenitus liegt, welches seit Raul Porojan’s Ptq Gewinn (Grats noch mal) in fast jedem Feen Sideboard 4x auftaucht. Es ist einfach zu gut gegen Loam, dass es Dredge auch schlägt, ist quasi netter Nebeneffekt. Dredge sollten sich traditionell auch eher gute Spieler zutrauen, und die werden wohl auch was anderes zocken, einfach weil es zu nervig ist, immer gegen Relic zu spielen. An alle, die es noch nicht wissen: Wenn der Magus of the Bazaar liegt, dann muss er so schnell wie möglich weg. Nicht, dass Ihr dann mit so einer Story wie der Simon Görtzen, der Dredge gespielt hat, beim PT Berlin Sideeevent ankommt: „Mein Gegner meinte nach dem Spiel so: Ich hätte vielleicht den Magus abtragen sollen. Der hat mich ja quasi in Alleingang getötet.“ Uups, welche Überraschung, wieder was gelernt (also sein Gegner jedenfalls :-)). Hat auch meines Erachtens noch keinen Ptq gewonnen. Daher eher: Daumen runter! 5%

Naya Burn: Siehe Zoo, sind sehr ähnlich.

Schwäne: Hier verweise ich einfach mal an den Artikel von unserem Ptq Gewinner Robert Wilbrandt. Eine gute Wahl, aber nicht ganz einfach gegen Feen zu spielen. 8%

Rock: Hmm, klassisches Rock existiert eigentlich nicht mehr, wird heute unter dem Stichwort Loam zusammengefasst. Das warn noch Zeiten bei der PT LA als Exalted Angel als Geheimtipp gehandelt wurde und viele Deutsch White Rock gezockt haben.

Affinity: Ich hasse Roboter! So, das musste mal gesagt werden. Gegen Feen eine gute Wahl. Und wenn der Gegner nicht Kataki oder Ancient Grudge oder Elfen oder … auspackt auch durchaus Chancen auf Day 2. Einfach immer Feen abbekommen, oder es sieht nicht so rosig aus. Zu dem Deck muss wohl nicht mehr viel gesagt werden. 8%

Death Cloud: Siehe Rock. Die Klassifikation läuft auch hier unter Loam. Ok, DC Loam, aber immer noch Loam. Hab ich noch nicht gegen gespielt in dieser Saison, fand die Cloud jedoch immer super und war letzte Saison ja auch Tier 1. Dieses Jahr mit Wolke eher nicht oben dabei, da es einfach a) zu langsam und b) kill more ist.

Elfen: Auch hier gilt: ICH HASSE ELFEN. Gna, nichts persönliches gegen Elfen, ich musst bloß gerad an Hawai denken. Zu Elfen hat TobiH ja schon fast alles gesagt und ich verweise hier einfach mal auf den Artikel von Michael Diezel. Aber Vorsicht: Elfen Spieler verbauern sich den Gewinn häufig. Also: Wer mit diesem Deck antritt sollte vorher üben, üben, üben. Elfen sind viele zu erwarten und werden auch in den Top Platzierungen landen. Man sollte auf jeden Fall einen guten Gameplan gegen dieses Deck haben, sonst wirds mit Tag 2 nichts und wenn doch, dann wird es dort abwärts gehen, da hier die guten Elfen Spieler sitzen. 12%

TEPS: Hat es gegen Feen und die Hand Disruption des Loam Decks sehr schwer. Ich weiss, der LSV hat da mal was mit gewonnen. Wer sich für LSV hält, sollte also TEPS spielen, da vor allem Mulligan Entscheidungen hier relativ schwierig sind und viel Übung angebracht ist. Stifle hat auch den Weg zurück in die meisten blauen Decks gefunden. TEPS wird wahrscheinlich trotzdem mit einigen Exemplaren vertreten sein, auch weil die Karten relativ günstig sind. Nicht mein Deck, aber wer es mag. 7%

Tezzerator: Hmm, beim Ptq in Rotterdam meinte mein Gegner in der 2. Runde so: Feen ist ja eins der besten Match-Ups für Tezzerator. Hä? Hab ich da was verpasst? Ich hab das zweite Spiel einfach nur aus Dummheit verloren, Chalice of the Void auf zwei liegt, mein Glen Elendra Archmage (der verhindert, dass er irgendwas spielen kann) wird mit Condescend für x=2 gecountert, ich hab drei Mana und spiel Spellstutter Sprite…blub, no comment. Das war das Spiel. Das Dritte verlier ich knapp. Das war das erste Mal, dass ich gegen Tezzerator mit Feen verloren hab. Tezzerator spielt alles Main Phase aus und verliert gegen Archmage direkt. Ergo: Hauptsache noch mal Salz in die Wunde gerieben. Feen ist ein schlechtes MU für Tezzerator, egal was random Holländer behaupten. Daher eher schlechte Wahl für den nächsten Feen verseuchten GP. 5%

Zoo: So jetzt also alle Decks mit Aggro-Kreaturen. Welche Variante hier die richtige ist, diese Entscheidung überlasse ich anderen. Hier der Artikel von Matthias Ludewig zu dem Thema. Immer eine gute Wahl, auch für Top Platzierungen gut. Wer zwischen den Runden öfter mal eine Rauchen geht, bzw. nicht völlig vom Fleisch fallen will und während alle anderen noch zocken was essen gehen will, der greift zum Zoo. Mit guten Draws kann das Zoo Deck jeden verhauen. Ich persönlich würde die Version mit Might of Alara spielen, sie ist einfach explosiver und macht die wichtigen Turn 3/4 Kills wahrscheinlicher (wegen Lotus Bloom im Swans und TEPS).13%

Loam: In allen Varianten. Ein sehr starkes Deck. Man sollte nur die richtige „Hälfte“ des Decks ziehen. Mit entsprechendem Tuning kann es auch jedes Deck schlagen. Nur ist es gegen Feen sehr schwer zu spielen. Hatte auch überlegt, Loam zu spielen, nur hatte ich damit beim GP in Wien keine so guten Erfahrungen gesammelt. Daher also nicht das Mid-Range Kontroll Deck, sondern einfach das beste Deck des Formats gezockt. Loam ist aber besonders in den Händen von erfahrenen Spielern ein ernst zu nehmender Gegner und daher auch recht häufig vertreten. 10%

Feen: Mein Lieblingsdeck und von den meisten als das beste Deck des Formats bezeichnet. Dem kann ich nur zustimmen und werde hier auch nichts weiteres über Feen berichten, da fast alles schon bekannt ist. (Shackles gewinnt im Mirror, Explosives gegen Elfen und Jitte ist toll, blub) 20%

Also bis zum Wochenende in Hannover!


Road to Hannover: Deckwahl

9. März 2009

Kurzer Rückblick:

Beim Ptq Honululu in Berlin hab ich Feen gezockt und bin damit der erste Verlierer geworden. Herzliche Glückwünsche noch mal an Toffel, er hat sich die PT Teilnahme echt verdient. Und überwinde Deine Flugangst, es gibt Ärger, wenn Du Dir da nicht die Sonne auf den Pelz scheinen lässt. 🙂

Hier die Deckliste:

Zum Deck gibt es einiges Anzumerken:

Zum Einen: Warum Faeries?

1. Nachdem ich beim Sideevent Ptq der PT Berlin mit Zoo so richtig auf den S**** bekommen hab, habe ich die Bilanz gezogen, dass ich nicht Aggro genug bin, um Aggro-Decks zu spielen und dass mich Tiere nicht mögen.

2. Blau ist meine Farbe, ich bin sozusagen klassischer Nihilist.

3. Ich hab ein Credo: Spiel Cryptic Command in allen Formaten, in denen es legal ist.

Also: Faeries

Zum Anderen: Warum so eine komische Liste?

1. Bitterblossom ist in fast jedem Match-Up super und macht die Spellstutters zum Hard Counter! Ausnahme: TEPS, Elves. Da ist es „nur“ ok.

2. Das normale Faeries ist öfters einfach zu langsam, daher Chrome Mox. Bitterblossom ist einfach super first turn, was auch einer der Hauptgründe dafür war beide zu spielen. Drei ist bei beiden genau die richtige Anzahl, da man eine zweite Kopie eher nicht haben will.

3. Spell Snare ist zwar einer der besten Counter des Formats, mir war er jedoch teils zu situativ, genau wie Mana Leak, die machen teilweise einfach nichts, daher bin ich auf jeweils drei Exemplare runtergegangen.

4. Nur ein Venser. Hab den Kerl noch nie gemocht und meines Erachtens hat er öfters zu wenig Einfluss auf das Spielgeschehen, aber man will schon mal bouncen können und mit dem Labor ist er auch nett.

5. Nur ein Archmage…tja, was hab ich mir dabei gedacht…zwei müssens mindestens sein.

6. Teferi ist einfach der Man im Mirror: Lustige Szene aus dem Halbfinale gegen Denis Sinner: Teferi liegt, er greift mich mit Spellstutter Sprite an, ich flashe den Glen Elendra Archmage rein. Kommentar: „Oh man, der hat jetzt ja auch Flash“ => Scoop

Aber wir wollen ja nach vorne blicken, daher also hier ein paar Anmerkungen zu der Liste und wie ich sie verändern werde: (hoffentlich liest das hier keiner, lol) 🙂

Wie oben beschrieben, ein Archmage mehr, ein Sower raus.

Bei der Frage Sower vs. Shackles bin ich immer noch nicht sicher. Und die Anzahl Inseln ist definitv kein Grund Shackles nicht zu spielen. Mit zwei-drei Inseln im Spiel kann man so gut wie alle Kreaturen übernehmen. Dafür reicht es 14 Inseln im Deck zu haben. Shackles sind im Mirror sicherlich verdammt stark. Daher sind ab jetzt 2x Vedalken Shackles im Deck. Raus gehen die beiden Thirst for Knowledge, die haben mich gar nicht überzeugen können. Ausserdem überlege ich doch nur ein Command zu spielen und statt dessen noch ein Explosives mehr. Die Länder werden natürlich auch etwas optimiert: Miren, the Moaning Well rein, ein Laboratory raus. Hallowed Fountain raus, Watery Grave rein. Ein Sunken Ruins raus, ein Island rein. Und als wichtiges Ergebnis aus den verlorenen Finals: Zwei Damnation ins Sideboard, ein Stifle und ein Threads dafür raus. Die Explosives kann man eben nicht auf 0,1 und 2 gegen Elfen legen, was öfters mal nötig ist. Dann mal schauen, wie es in Hannover laufen wird. Den Bericht dazu gibts dann am Montag hier!


Road to Hannover!

9. März 2009

Der Grand Prix Hannover steht am 14./15.03. an! Ich erwarte mal so 1200 Spieler, 9 Runden, 7-2 Tag 2.

Soviel dazu, Zeit sich damit zu befassen:

Anfahrt organisiert: check

Hotel organisiert: check (4-Sterne Kongresshotel, recht günstig, erinnert an GP Stockholm)

Deckwahl getroffen: öhm,check

Byes: check

Aktuelles Rating bei 1878, das 4-3 beim Ptq in Rotterdem hat mich 20 Punkte gekostet. Hätt ich gewusst, dass ich 1897 Rating hab, hätt ich nach dem 1-0 gedropt, aber da war der Ptq von Berlin leider noch nicht gepostet 😦 Daher also: ein Bye, es heißt kämpfen, 6-2 ist das Ziel 🙂 Und noch eine Anmerkung, für alle, die mein Deck nicht mögen: Es lag am Piloten, der einfach zu blöd war die Chalice of the Void auf zwei zu sehen und die Spellstutter Sprite casten will. Und daran, dass der eine TEPS Spieler sein zweites (von zweien) Stifle gezogen hatte, im Drawstep des Zuges in dem er abgehen wollte. Das erste hat er natürlich in meinem EOT gespielt. Den Replicate Trigger hab ich ihm gestiflet, hatte noch eine Insel ungetappt und ein weiteres Stifle auf der Hand.

Ach ja: Alex Wechsel, schwing die Hufe, Du weisst doch, man kann der Magic Sucht nicht entkommen!

Na dann kann’s ja losgehen!