Scars of Mirrodin GP Bochum Trial

27. Oktober 2010

Am Samstag war GP Trial für Bochum im Anderen Spieleladen in Berlin. Zuerst lief alles bombig. Ich machte nur Mist auf und bekam dann folgenden Super-Mario Spoilerhaufen:

Weiß:

Blau:

Schwarz:

Rot:

Grün:

Artefakte:

Richtig, 6 rares und zwei Mythics. Ein Steel Hellkite und Kemba waren in Foil. Damit sollte es sich doch bei einem fünf Runden Trial Top 8 gehen lassen, oder? Nein! Und fragt mich nicht warum, ich weiss es immer noch nicht. Offensichtliche Spielfehler habe ich nur einmal gegen das Poison Deck Runde drei beim Stand von 0-1-1 gemacht, wo ich einen Infecter durchgelassen habe, anstatt ihn zu blocken und das Untamed Might abbekommen habe. Allerdings wäre die Situation dann immer noch so gewesen, dass wir beide keine Kreaturen auf dem Tisch gehabt hätten. Jede weitere Kreatur bei ihm und Land bei mir wären trotzdem in ein Loss für mich gemündet. Naja, so kann man mit dem besten Pool verlieren. Gebaut habe ich jedenfalls folgendes Deck daraus:

Deck: GP Bochum Sealed Trial
1x Kemba, Kha Regent
2x Kemba’s Skyguard
1x Salvage Scout
1x Sunblast Angel
1x Sunspear Shikari
2x Grasp of Darkness
1x Necrogen Scudder
1x Embersmith
1x Oxidda Scrapmelter
1x Bladed Pinions
1x Grafted Exoskeleton
1x Heavy Arbalest
1x Iron Myr
1x Leaden Myr
1x Mindslaver
1x Molten Tail Masticore
1x Palladium Myr
1x Silver Myr
2x Steel Hellkite
1x Sylvok Lifestaff
3x Mountain
8x Plains
6x Swamp

Einige Fehler beim Deckbau sind mir woh unterlaufen, so ist es zum Beispiel nicht notwendig die drei schwarzen Karten zu spielen. Man hat auch in rot noch genügend Qualität, ohne die Manabasis zu verunstalten. Die drei schwarzen Karten raus, dafür Turn to Slag, welches einfach ein super Removal ist und oft 2-1 tauscht (vor allem mit so hässlichen gegnerischen Steel Hellkites). Auf jeden Fall ins Deck gehören auch ein Culling Dais zur Spoilersuche und das Myr Reservoir, am besten noch mit dem Ichorclaw Myr zusammen, um mit dem Culling Dais eine Kombo zu haben und einen frühen Blocker. So hat man zwar ein Removal weniger, aber zwei Kombos mehr und mehr Outs auf die guten Karten. Tja, da war ich wohl zu vorschnell beim Bauen, da ich mich schon in der Top8 gesehen habe.
Es kann aber auch genau andersherum laufen. Beim GP Athen hatte ich einfach nur Schrott Karten bekommen, nicht einmal überprüft, ob alles richtig registriert ist und dann einfach immer gewonnen. Beim alles entscheidenden Match um Day2 kam es, wie es kommen musste: Deckcheck….Der dauerte ziemlich lange und mein Gegner hat mir schon mal verraten, dass er einen sehr guten Pool bekommen hatte, der mich einfach zerstören würde. Der Judge kam zurück und fragte: „Who is Christian?“ Das war dann wohl ich….“Why have you registered one card less?“ Ich hatte keine Ahnung, da ich das ja nicht überprüft hatte. Time Spiral war aber die erste Edition in der Foil Basic Lands eine Common ersetzt hatten und vorher durfte man die Foil Länder immer behalten. Da hatte der Registrator wohl ein Basic Land abgestaubt. Und ich bekam ein Warning. Dann ging der Judge zu meinem Gegner und meinte so: „And you get a game loss because your deck has only 39 cards.“ Das war glücklich und nachdem mir mein Gegner gezeigt hatte, was sein deck so alles kann, hat Game 3 mein Scarwoord Treefolk nach Hause getragen. Also immer schön kämpfen und niemals aufgeben. Vor allem ist Scars of Mirrodin sehr skill intensiv. Es gibt eine Unmenge an Kombos und Interaktionen. Gute Spieler können mit dieser Edition sehr viel anfangen und aus fast jedem Sealed Pool lässt sich nach einigem Überlegen noch ein besseres Deck konstruieren. So viel von mir und man sieht sich in Bochum! Viel Glück allen!

P.S.: Schreibt in den Kommentaren doch mal, wie ihr das Deck gebaut hättet und warum.

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Grand Prix Brighton 2009

13. August 2009

Das war ein Wochenende…

Sex, Drugs and Rock’n’Roll…und lauter hübsche Frauen.

…oder auch nicht!

Um zu erklären, warum es bei einem Magic Grand Prix nicht zu den oben erwähnten Ereignissen gekommen ist, habe ich diesen Artikel in zwei Teile aufgeteilt. Einmal den Road Trip und den Turnierbericht. Wer also nur etwas über kleine bunte Pappkarten lesen will, sollte zum zweiten Teil scrollen.

Erster Teil: Road Trip

Nachdem ich mit Müh und Not meinen Flieger erreicht hatte, kam ich dann doch einigermaßen entspannt auf der Insel an. Hier kam der erste Schock, in diesem Fall der Kälteschock. -10 Grad verglichen mit dem Festland. Der erste Schock: Das englische Wetter. Ich war natürlich überhaupt nicht darauf vorbereitet und hatte nichts langärmeliges dabei und eine Regenjacke schon dreimal nicht. Schließlich wollte ich das Wochenende in einer großen Halle mit einem soliden Dach verbringen und nicht irgendwo Sightseeing machen. Zum Glück ist es dann am Samstag aber doch noch ein bißchen wärmer geworden und so bin ich ohne Grippe oder ähnliche Erkältungen wieder zurück.

Die Hotelbuchung hatte ich jemand Anderem überlassen. Es stellte sich heraus, dass das günstige Backpackers Lodge dann auch genau so solide war. Mit schimmligem Bad und wackeligem Hochbett (ok, das war halbwegs mit eingeplant, ebenso wie laute andere Gäste…aber diese Möwen…doch dazu später) war es auch noch 25 min Fußweg von der Site entfernt. Interessant war auch der ständige Grasgeruch in der Unterkunft (NEIN, ich war es nicht!!!). Also der zweite Schock: Das „Hotel“. Lobend muss man bei der Unterkunft jedoch das hervorragende indische Restaurant mit „Bring your own drinks“ Schild an der Tür erwähnen. Man musste also allen Ernstes für sein Getränk 20 m die Strasse rauf in den Supermarkt und dann wieder zurück. Gläser gab es immerhin. Ich dachte bisher immer, dass Restaurants den Großteil ihres Gewinns mit den Getränken machen, aber Vetternwirtschaft scheint da noch drüber zu stehen.

Nach dem Essen kam Freitag abends also die Bettruhe. Nur irgendwie konnte ich „Findet Nemo“ nicht aus meinem Kopf kriegen. Die ganze Nacht durch war ein lautes „Meins, meins, meins, meins, ….. und meins aunomma“ zu hören und Ohrstöpsel hatte ich natürlich vergessen. Frisch ausgeruht gings also an die Side, Pool und Deck registriert und gefrühstückt. English Breakfast: Pommes, Baked Beans, Spiegeleier, Speck, Pilze, Würste. Danach war mir richtig schlecht (und zu recht!). Der dritte Schock: Das Englische Essen. Die dazugehörigen Engländerinnen waren irgendwie auch nicht so lecker.

Hier führt der Turnierbericht weiter, ich überspringe das eigentliche Turnier erst mal und komme zu der sehr interessanten Rückfahrt. Wie angekündigt, hielt ich es für überbewertet, eine Rückfahrt einzuplanen. Ich musste Montag ja auch erst wieder um 10 in Bonn sein. Die Idee dahinter war, dass bestimmt einige Deutsche mit dem Auto angereist kommen und da schon irgendwo ein Platz frei sein wird. Der Flug dauert ja nur 20 Minuten, so wie es auf der Flugbuchung steht. Zeitverschiebung ist eh irrelevant. Zum Glück setze ich mich bei den Paarungen direkt dem anderen „von“ des Turniers gegenüber, der zufälligerweise auch aus dem Pott kommt, mit dem Auto hier ist, Sonntag wieder zurück fährt, einen Platz frei hat und auch noch mit meinem vorigen Arbeitgeber befreundet ist. How lucky, Rückreise organisiert.

Das diese Rückfahrt doch noch abenteuerlich werden sollte, dafür sorgte ausreichende Planung und ein „Landstraßen“-Navigationsgerät. Die Fähre zum Festland sollte um 19 Uhr von Dover ablegen. Also fuhren wir um halb 5 von der Site los. Und schon ging es mit einem deutschen Auto (=> Lenkrad links) über englische Landstraßen (=> Linksverkehr). Als wir hinter einem Bus hingen und unser Fahrer gar nichts mehr sehen konnte, ging das ungefähr so:
Fahrer: „Hey, schau doch mal, ob ich überholen kann!“
Ich: „Klar, schaffst Du, wer bremst, verliert!“
Beifahrer: „Moment, ich schau mal.“
Beifahrer lehnt sich aus dem Fenster, zuckt zurück und ruft: „Sch…,Auto!“
Ich hätte mir diese Szene mit anderem Ausgang auch sehr gut in einem „Final Destination“ Film vorstellen können, nur ohne das Zurückzucken des Beifahrers und das Weglenken des Fahrers.

Summa Summarum eine sehr lustige Fahrt. Und wir haben es auch noch fast pünktlich geschafft, an der Fähre zu sein. Um Punkt 19 Uhr an der Ablegestelle konnten wir ihr noch hinterhersehen, nachdem wir noch einen freiwilligen Abstecher zur Zoll-, Drogen-, Whatever- Kontrolle gemacht haben. Der zuständige Beamte hat uns geradeaus durchgewunken, aber wir wollten lieber dem Mercedes vor uns hinterherfahren.

Eine Stunde später fuhr dann zum Glück noch eine extra teure Fähre, die wir direkt gebucht haben. Nach einer Runde Beachvolleyball auf der Anlegestelle ging es dann in einer relativ unspektakulären Fahrt weiter nach Bochum, wo wir am Montag um drei Uhr morgens ankamen. Dort bei einem Mitfahrer genächtigt und um 7 Uhr den Zug nach Bonn genommen, um um 10 mit der Arbeit anzufangen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an meine Mitfahrer, ohne euch hätte ich es nicht geschafft!

Zweiter Teil: Turnierbericht

Es ging Samstag morgens los, wie üblich in einer großen voller nun ja, Männer. Das erwartet man ja auch grundsätzlich, wenn man zu einem Grand Prix fährt.:-)

Erst mal einen Kartenpool registriert mit Fireball, Overrun und Serra Angel, einfach zu bauen (WGr), aber ohne Rare Spoiler.

Der Pool den ich bekam, war auch in Ordnung, so dachte ich zumindest. Er ließ mir auf jeden Fall keine Wahl beim Deckbau und das WB Konstrukt war vorgegeben. Hier das Deck und Sideboard in seiner ganzen Pracht (Hust…):

Deck: GP Brighton Sideboard
Captain of the Watch
Divine Verdict
Glorious Charge
Griffin Sentinel
Pacifism
Razorfoot Griffin
2xSafe Passage
Stormfront Pegasus
Undead Slayer
Bog Wraith
Child of Night
Doom Blade
2x Dread Warlock
Duress
2x Gravedigger
Howling Banshee
Hypnotic Specter
Tendrils of Corruption
Zombie Goliath
Rod of Ruin
Terramorphic Expanse
7x Plains
9x Swamp
Angel’s Mercy
Mesa Enchantress
Silvercoat Lion
Wall of Faith
Convincing Mirage
Coral Merfolk
Disorient
Essence Scatter
Flashfreeze
Jump
Levitation
Negate
Serpent of the Endless Sea
Sleep
Tome Scour
Traumatize
Unsummon
Zephyr Sprite
Acolyte of Xathrid
Child of Night
Disentomb
Megrim
Mind Rot
Relentless Rats
Unholy Strength
Ball Lightning
2x Berserkers of Blood Ridge
Burning Inquiry
Canyon Minotaur
2x Dragon Whelp
Firebreathing
Ignite Disorder
Kindled Fury
Lightning Elemental
Raging Goblin
Seismic Strike
Trumpet Blast
Viashino Spearhunter
Wall of Fire
Yawning Fissure
Awakener Druid
Centaur Courser
Craw Wurm
2x Bountiful Harvest
Deadly Recluse
Giant Growth
Giant Spider
Llanowar Elves
Naturalize
Prized Unicorn
Rampant Growth
Runeclaw Bears
Demon’s Horn
Spellbook
Wurm’s Tooth
Dragonskull Summit
Foil Swamp

Dieses Deck baute sich wirklich von allein, da kann man auch gar nicht viele Optionen durchdiskutieren, deshalb gehe ich hier direkt zur Beschreibung der Spiele:

Nach dem first round Bye ging es gegen Adam Dudzic mit WG. Ich konnte ihm einiges an Schaden zufügen als er mit einer Ant Queen das Board stabilisiert. Den Serra Angel, den er vorher gespielt hat, konnte ich noch mit Divine Verdict entsorgen, bei der Ant Queen hatte ich kein Removal mehr. Eine nachgelegte Whispersilk Cloak besiegelte mein Schicksal. Ich boardete eine Unholy_Strength rein, um mit meinen Evasion Kreaturen schneller Schaden zu machen und nicht gegen seine langsamen Spoiler einzugehen, da ich auch kein Removal gesehen hatte. Das zweite sieht recht ähnlich aus wie das erste, ich kann mit Dread Warlock und Razorfoot Griffin angreifen, er bleibt mit seiner Ant Queen zuhause, um meinem Divine Verdict zu entgehen, was ich allerdings auf einen Centaur Corser mit Oakenform spielen musste, um im Damage Race nicht zu weit abgeschlagen zu werden. Ich ziehe drei Länder in Folge, kann mich noch eine Runde mit Safe Passage am Leben halten, aber er kann mich mit 2 Leben übrig umhauen. Leider habe ich keines meiner vier Outs gezogen (2. Safe Passage, Glorious Charge, Howling Banshee, Unholy Strength). Starker Anfang!

Matches: 0-1
Games: 0-2

Dritte Runde ging es gegen Benjamin Lei mit UG. Im ersten Spiel sieht er nach einem Mulligan nur Länder. Er spielt keinen einzigen Spell und ich kann ihn schnell umhauen. Das zweite Spiel ist ziemlich lächerlich. Er spielt richtig schlecht, kann aber mit einem Clone meinen Bog Wraith kopieren und mir die restlichen Spells mit Essence Scatter, Negate und Cancel countern und noch ein bißchen was nachlegen. Ich zieh einfach gar nichts mehr und der geklonte Bog Wraith haut mich tot. Nach diesen ganzen nervigen Countern boarde ich das Duress rein. Das spiele ich im dritten Spiel auch gleich mal erste Runde und sehe Master of the Wild Hunt und Kalonian Behemoth. Tja, gg.

Matches: 0-2
Games: 1-4

Vierte Runde gegen Kris Pictron ist schnell erzählt. Er hat Planar Cleansing, Siege-Gang Commander, Dragon Whelp und Guardian Seraph. In Wahrheit besiegt mich im zweiten Spiel allerdings ein Glorious Charge. Ich spiel Duress, discarde ihm Planar Cleansing ohne das er noch irgendetwas Relevantes hatte und ich blocke in seiner Runde seinen Razorfoot Griffin mit meinem Razorfoot Griffin und sein Dragon Whelp mit meinem Howling Banshee. Es kommt, was kommen muss: Er hat Glorious Charge von oben gezogen und ich hab kein Removal für sein Dragon Whelp.

Matches: 0-3 Drop
Games: 1-6

Ich hätte nicht gedacht, das mein Deck so schlecht ist, ich konnte aber auch nie meinen Captain of the Watch ausspielen und saß immer auf der falschen Seite der Spoiler.

Danach habe ich noch einige M10 Draft Side Events gespielt und konnte dort einen 12-1-2 Record erspielen. Die Spieler waren aber auch alle sehr schlecht, bis auf das eine Loss waren da kaum gute Leute dabei. Also, bis nächste Woche dann, wenn mein Bericht von der Deutschen Meisterschaft kommt.


Auszeit und M10

2. August 2009

Puh, es ist gefühlte Jahrzehnte her, seitdem ich was geschrieben habe. Dabei ist doch einiges passiert. M10, Regeländerungen, und endlich mal eine Frau unter den Top Magic Spielern. Nein, ich rede nicht von Claudia Loroff, die damals im Team Istari von Serious Games in Berlin gespielt und auch mehrmals an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen hat, sondern natürlich von Veronika Ronge. Aber das ist mittlerweile vom AP ja ausreichend beleuchtet worden. Und auch bei Fragen, wer jetzt das Team Istari war (Peer Kröger, anyone?) bitte an AP wenden. Ich war damals eher Freizeitspieler und hab da nicht mehr soviele Erinnerungen dran. Aber ich schweife ab, hab ja auch nicht den Anspruch, einen strukturierten Text zu schreiben :-). Jetzt trotzdem mal der Reihe nach:

Weshalb hier kaum noch Artikel erschienen sind, hat den einfachen Grund, dass ich momentan teilweise 14 Stunden am Tag arbeite und froh bin, wenn ich ein-zwei Drafts in der Woche schaffe. Das wird noch bis Ende August so gehen und danach wird wieder mehr zu berichten sein. Naja, auf jeden Fall werde ich beim GP Brighton aufschlagen. Hotel ist gebucht, Hinflug auch, nur habe ich keinen passenden Rückflug gefunden. Um 15 Uhr von London zurück fliegen kann gar nichts, da man da ja fast den gesamten Day 2 überspringen müsste. Ich gehe zwar auch nicht mit dem Anspruch hin, Day 2 zu machen, aber rmit einem guten Pool sind die Chancen doch recht hoch, bei einem Format wie M10 in den zweiten Tag zu kommen. Daher die Bitte: Wenn jemand im Auto eventuell noch einen Slot auf der Rückfahrt frei hat und mich bis Deutschland (müsste bis zum Ruhrpott, aber da kommt man ja auch von jedem random Bahnhof aus hin) mitnehmen kann, mich bitte in Brighton ansprechen oder sich hier schon in den Kommentaren melden.

Dann kommen die Deutschen Meisterschaften in Aschaffenburg. Standard ist natürlich überbewertet, ich werde entweder mit meinem Cruel Control eingehen oder aber eine Aggro-Eigenkreation zocken. Die würde allerdings keine Cryptic Commands beinhalten, was schon wieder schlecht ist. Und mit Aggro geh ich auch immer ein 🙂 Wer eine Runde testen will: meine Decks werd ich in Brighton auf jeden Fall dabei haben! Also noch ein Fun Event mehr, aber ich freu mich schon darauf mit den ganzen bekannten Leuten was trinken zu gehen!

Prag steht auch noch auf der Liste. Hier jedoch werd ich hoffentlich schon Trials zocken können und daher rechne ich mir auch eher Chancen aus. Und ausserdem: Ich habe zwar erst einen M10 Draft gespielt (und gewonnen), aber der war super lustig. Das Format ist zwar mehr random als ACR, macht mir allerdings trotzdem sehr viel Spaß. Auch wenn mein linker Nachbar direkt den Bogardan Hellkite in Foil im zweiten Booster und den Baneslayer Angel im dritten Booster geöffnet…und beide nicht gespielt hat (er hat natürlich beide gepickt). Die neuen Combat Rules sind verkraftbar und den Satz „Damage on the stack“ hab ich schon aus meinem Vokabular verbannt. Wobei ich nicht sage, dass die alten Regeln nicht besser waren. Wenn so aber neue Spieler eher zu meinem Lieblingsspiel gebracht werden können, bin ich jedoch mit den neuen Regeln einverstanden. Und das wird die Zukunft zeigen. Ich bin nur mal gespannt, wie viele Crashes die neuen Regeln bei Magic Online verursachen werden.

Der letzte GP dieses Jahr in Paris wird ebenfalls mitgenommen. Auch, wenn ich zu diesem Zeitpunkt schon in Barcelona am studieren bin, werd ich da hinfliegen. An einem von diesen drei GP’s wird dann hoffentlich mal wieder Day 2 gemacht. Man sagt mir ja nach, dass ich lucky sei…dass wird sich auf diesen M10 Events mehr als zeigen. Die letzten Sealed GP’s waren nämlich eher so 0-3 Drop als „Lucky“. Und ausserdem: „Better be lucky than good“! In diesem Sinne…man sieht sich in Brighton!

Heute gibt es hier leider nicht soviel Inhalt, da es wie gesagt nicht viel zu berichten gibt. Vom GP Brighton kommt dann aber wieder ein Bericht, versprochen.


Tops und Flops GP Barcelona

31. Mai 2009

Tja, der Grand Prix in Barcelona ist also gelaufen und ich habe besch***eiden abgeschnitten. Dafür noch ein bisschen Sightseeing und meine neue Uni ab Oktober angesehen. Ach ja, und Wellness in meinem Hotel genossen. Ein Bericht würde daher an dieser Stelle nicht viel bringen und daher gibt es aus meiner Sicht nur die Tops und Flops.

Tops Flops
– Wellness im Hotel
– Consti als bester Deutscher
– Barcelona (FCB ist Meister geworden, Ole, Ole)
– Der LSV wie er Swans of Bryn Argoll draußen hat und Seismis Assault spielt. Er hat zwar sechs Handkarten aber kein einziges Land darunter. Er schaut den Gegner fragend (der „Concedest Du?-Blick) an…und der Conceded. Den Blick will ich auch können.
– Hatte ich Barcelona schon erwähnt?
– Consti nicht Top 16 zu machen (17. Platz obv)
– Der teure Flug (das kommt davon, wenn man zwei Tage vorher bucht)
– Das 12-jährige Kind aus Runde drei, das mich direkt hergenommen hat. Er hat keine Handkarten und skillfull das zweite Everlasting Torment von oben, wo ich gerade Wall of Reverence und Rhox War Monk draussen hab. Länder hatte ich natürlich auch nicht genug. Aber ich will hier ja nicht zuviel weinen.
– Der Spanier aus Runde fünf: Er so: Putrid Leech, Llanowar Elves und Treetop Village draussen und fragt: „Attack Phase?“ ohne vorher was gemacht zu haben. Ich: „Ok“. Daraufhin er: „Ok, attack with Putrid Leech and Llanowar Elves!” Schaut mich kurz an, ich zucke mit den Schultern, dann er so: Activate Treetop Village und “Attack with that too”. Das habe ich dann natürlich unterbunden, was erst mal zu einer kleinen Diskussion („I know how the attack step works….“) geführt hat, aber dann hat er es doch gelassen. Da ich nur drei Mana hatte, war das eh unerheblich. Zweites Spiel war es dann aber noch besser: Er fragt: „Attack?“ Ich so: „Ok.“ Dann aktiviert er das Mutavault und tappt alles. Ich überlege, ob ich ihm alles tappen soll und teile ihm das mit, woraufhin er sein Land zum aktivieren des Mutavault enttappt und wartet. Ich sage ihm, dass er das Mutavault schon aktiviert hat und er tappt wieder alles zum Angriff. Dies führt zu einer neuerlichen Diskussion („I know how Cryptic Command works…“). Das Spielchen ‚ha, ich bin schneller, Du kannst nicht mehr reagieren‘, hieß doch irgendwie anders. Ich hab erst mal den Judge gerufen. Ein spanischer Judge stellt sich also links hinter mich, ein Anderer rechts und sie erklären ihm fünf Minuten lang, wie der Combat Step funktioniert (jedenfalls vermute ich das, da sie Spanisch gesprochen haben). Diese Spanier können unendlich schnell reden. Tja, auf einem Grand Prix sollte man dann schon wissen, wie der Combat Step funktioniert. Hatte ich erwähnt, dass ich auf vier Länder screwed war? Entschuldigung, wollt nur noch mal ein bisschen weinen. Dann also 3-2 mit zwei Byes.
– Der Gegner aus Runde acht: Er macht mich Jenara, Asura of War kaputt. Aber im ersten Spiel conceded er auf 75 Leben, da mein Ajani Vengeant genug Marken für das Ultimate hat. Und Out of Contention. Als Alternativplan Luxus Hotel genossen und mich auf den PTQ Dortmund gefreut.

Wer noch weitere lustige Anekdoten vom Grand Prix hat (nein, die Stelle an der Jonas den Mattes fragt, ob ich und der Kreuz verwandt sind, mein ich damit nicht 🙂 ….obwohl vielleicht doch, aber habe ich jetzt ja schon erwähnt) kann sie ja gerne in den Kommentaren noch erwähnen.